Sonntag, 18 Februar 2018

Vermeintliche Cold-Calls von Google


Um an neue Kunden zu gelangen, tritt es vermehrt auf, dass SEOs zu unerlaubten Mitteln greifen. Lauren Weinstein, der seit einiger Zeit einen inoffiziellen Google-Blog führt, berichtete kürzlich davon, dass er selbst häufiger angerufen wird und dass die Anrufer, die sich als Google-Mitarbeiter ausgeben, ihm gegen Bezahlung ein bessere Platzierung in den Suchergebnissen versprachen.

Ziel dieser Anrufe scheinen vor allem kleinere Unternehmen zu sein. Vor allem, wenn deren Rankings verbesserungsbedürftig sind und sie wahrscheinlich keine ausreichende Kenntnisse darüber besitzen, wie sie ihre Seite optimieren können. Auf diese Zielgruppe haben die Anrufe eine verlockende Wirkung.

Um eine Vertrauensbasis zu schaffen, nutzen die Anrufer falschen Identitäten als Google-Mitarbeiter. Sie gehen sogar teils soweit, dass die Anrufkennung tatsächlich eine Nummer anzeigt, die Google zugewiesen wird oder dass sie sich per Calling Name Identification Presentation (CNIP) direkt als „Google“ auf dem Telefondisplay anzeigen lassen.

Lauren Weinstein hat sich mit einigen dieser Anrufer auseinander gesetzt, um rauszufinden, worauf diese abzielen. Laut ihm variieren die Techniken zwischen nutzlos und potentiell gefährlich. So genannte Black-Hat SEOs nutzen unerlaubte Techniken, die zwar helfen, die Rankings zu verbessern, aber gleichzeitig das Risiko bergen von Google komplett aus dem Index verbannt zu werden.

Die Frage, ob Google tatsächlich auch hinter so einem Anruf stecken könnte, ist mit einem eindeutigen Nein zu beantworten. Google nutzt die bereitgestellten Telefonnummern niemals für jegliche Zwecke ohne eine vorherige ausdrückliche Zustimmung.

Der Beitrag Vermeintliche Cold-Calls von Google erschien zuerst auf seo.at.


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